RoomGuard Intern · vertraulich
Für Interessierte

Was RoomGuard wirklich kann – und warum es sicher ist.

Diese Seite fasst zusammen, was die App leistet, wohin sie sich entwickelt, warum sie welche Berechtigung braucht, worin ihr Alleinstellungsmerkmal liegt – und was ein kleines Panel aus mehreren KI-Perspektiven zu Nutzen, Funktion und Legalität sagt. Der Text ist bewusst in ganzen Sätzen gehalten und eignet sich zum Vorlesen.

01Was die App kann und macht

RoomGuard beantwortet eine einfache Frage: „Kann ich diesem Raum vertrauen?" Man betritt einen fremden Raum – ein Hotelzimmer, eine Ferienwohnung, einen Coworking-Platz – tippt auf „Raum prüfen", und bekommt nach weniger als einer Minute einen verständlichen Wert von null bis hundert, den Privacy Score, dazu eine kurze Checkliste und eine klare Empfehlung. Alles wird in Klartext erklärt: was gefunden wurde, warum es relevant ist und was man tun kann.

Was RoomGuard erkennt

Versteckte Überwachung
  • IP-Kameras im Netz (Video-Stream, ONVIF, Web-Oberfläche)
  • Kameras, deren Bild ohne Passwort abrufbar ist – mit Warnung
  • Bluetooth-Tracker und Wanzen (AirTag, Tile, SmartTag & Co.)
  • Drohnen über ihre gesetzliche Fernkennung (Remote ID)
  • Geführte Infrarot-Suche für Kameras ohne Netz
Netzwerk & Gerät
  • Netz-Angriffe: gefälschtes WLAN (Evil-Twin), ARP-Spoofing, DNS-Manipulation
  • Geräte-Inventar mit Typ & Hersteller (Router, Server, Drucker …)
  • Prüfung des eigenen Handys auf Abfang-/Analyse-Werkzeuge
  • VPN-Erkennung mit angepasster Bewertung

Was RoomGuard darüber hinaus bietet

Für das eigene Zuhause lassen sich Netze als „bekannt" markieren; gefundene Geräte werden dann als vertrauenswürdig übernommen und können gesteuert werden – etwa eine eigene Kamera, deren Bild man ansieht, um sie im Raum zu lokalisieren. Ein Live-Monitor scannt in Intervallen weiter und meldet neue Geräte per Benachrichtigung. Eine optionale Community-Funktion erlaubt es, Orte per Postleitzahl zu finden und den eigenen Eindruck freiwillig zu teilen. Und ein transparenter Prüfkatalog zeigt jederzeit, was geprüft wird und woran es sich orientiert.

02Roadmap

Aktueller Stand ist eine funktionsfähige Test-Version. Der Weg zur Veröffentlichung ist klar strukturiert.

PhaseInhalt
Heute (Test)Raum-Check, Privacy Score, Radar, Geräteerkennung (mDNS/Fingerprint), „Mein Gerät", Live-Monitor, typ-gerechte Steuerung, Prüfkatalog, Website.
Als NächstesErkennung härten (mehr Signaturen, Confidence transparent), Dauer-Monitoring im Hintergrund, Testabdeckung ausbauen.
TiefeNetz-Sicherheit erweitern (TLS-Interception-Hinweise, IPv6), Drohnen-Empfang nativ, Verlauf & Vergleich pro Ort.
Version 1.0Community-Backend live inkl. Moderation, Foto-Feature mit EXIF-Entfernung, Onboarding & Barrierefreiheit, Recht final, Veröffentlichung in den Stores.
ForschungAnalog-Wanzen über externe Hardware, KI-gestützte Einordnung unbekannter Geräte.

Bewusste Nicht-Ziele: keine offensiven Funktionen, keine Cloud-Pflicht, kein Vortäuschen von Sicherheit.

03Berechtigungen – warum, und dass es sicher ist

RoomGuard fragt nur, was für die jeweilige Prüfung technisch nötig ist, und erklärt es im Kontext. Keine Berechtigung dient der Werbung oder dem Verfolgen des Nutzers.

StandortAndroid gibt den WLAN-Namen, die Netz-Kennung (BSSID) und die Bluetooth-Umgebung nur mit Standort-Berechtigung frei – das ist eine Plattform-Vorgabe. RoomGuard nutzt den Standort nicht, um den Nutzer zu orten oder zu speichern.
BluetoothZum passiven Erkennen von BLE-Trackern und Wanzen in der Nähe. Es wird nur „zugehört", keine Verbindung aufgebaut.
KameraAusschließlich für den Infrarot-Sweep, mit dem man Kameras selbst sucht.
BenachrichtigungenDamit der Live-Monitor melden kann, wenn ein neues Gerät auftaucht.
WLAN & MulticastZum Erkennen von Geräten im lokalen Netz (Namen/Typen über Bonjour/mDNS).

Warum die App wirklich sicher ist

04Alleinstellungsmerkmal

Es gibt Netzwerk-Scanner, es gibt Kamera-Detektoren, es gibt Tracker-Warner – aber kaum etwas, das alles in einem vereint und für normale Menschen verständlich macht. Genau das ist RoomGuards Kern:

Physisch + digital in einer App Ein verständlicher Score statt Zahlenwüste Klartext-Erklärung zu jedem Fund Lokal-first, keine Angstmache Transparenter Prüfkatalog Ehrlich über Grenzen

Kurz: RoomGuard übersetzt komplexe Sicherheits- und Privatsphäre-Fragen in eine ruhige, alltagstaugliche Antwort – und bleibt dabei bewusst defensiv und datensparsam.

05Konkurrenz im Vergleich

App / KategorieStärkeWas fehlt gegenüber RoomGuard
Fing (Netzwerk-Scanner)Sehr gute Geräteerkennung im NetzNur Netzwerk – keine Kameras/Wanzen/Drohnen, keine physische Ebene, technischer im Ton
„Hidden Camera Detector"-AppsEinfacher Kamera-Trick (Magnetfeld/IR)Oft Spielerei ohne echte Netz-Intelligenz; kein Score, keine Erklärung; teils unseriös
AirGuard / Tracker-WarnerGute BLE-Tracker-ErkennungNur Tracker – keine Kameras, kein Netz, kein Gerät-Check
WiFiman / NetX u. Ä.Solide Netz-WerkzeugeFür Technik-Profis; keine Privatsphäre-Bewertung, keine physische Überwachung
RoomGuardAlles zusammen, verständlich, defensiv

Einordnung nach öffentlich bekanntem Funktionsumfang; die Stärken der anderen Apps sind ausdrücklich anerkannt. RoomGuards Vorteil ist die Verbindung der Ebenen plus Verständlichkeit.

06KI-Think-Tank: Nutzen, Funktion, Legalität

Beim Entwurf haben mehrere KI-Perspektiven die App aus verschiedenen Blickwinkeln geprüft. Hier ihre Kernaussagen – bewusst als Panel, damit Chancen und Grenzen sichtbar werden.

Produkt-Perspektive · Nutzen

Der Bedarf ist real: Berichte über versteckte Kameras in Unterkünften verunsichern viele Reisende, und die vorhandenen Werkzeuge sind entweder zu technisch oder unseriös. Der größte Nutzen liegt darin, ein diffuses Unbehagen in eine konkrete, verständliche Antwort zu übersetzen. Der einzelne Privacy Score senkt die Hürde, die Klartext- Erklärung schafft Vertrauen.

Technik-Perspektive · Funktion

Die Funktionen sind mit Bordmitteln eines Smartphones sinnvoll umsetzbar: Netzwerk-Scan, mDNS- und Banner-basierte Geräteerkennung im nmap-Stil, Bluetooth-Sweep und Remote-ID. Wichtig ist Ehrlichkeit über die Grenzen – rein passive Analog-Wanzen ohne Funk sind ohne Zusatzhardware nicht erkennbar, und Erkennung bleibt heuristisch. Die App kommuniziert das offen, statt Sicherheit vorzutäuschen.

Rechts-Perspektive · Legalität

Der defensive Zuschnitt ist der entscheidende Punkt. Das eigene Umfeld auf Überwachung zu prüfen, ist legitim. Kritisch wären offensive Handlungen – fremde Geräte steuern, fremde Kamerabilder abrufen, Netze angreifen. Genau diese Linien zieht die App bewusst: Steuerung nur für bestätigt eigene Geräte, im Scan wird kein fremdes Bild geladen, und es gibt keinerlei Angriffs-Funktionen. Für die Datenverarbeitung gilt Datensparsamkeit und Einwilligung nach DSGVO; die Community-Bewertung realer Orte wird bewusst aggregiert und moderiert, um Persönlichkeitsrechte zu wahren.

Nutzer-Perspektive · Vertrauen

Menschen misstrauen einer „Sicherheits-App", die selbst zu viel will. Deshalb überzeugen gerade die Selbstbeschränkungen: kein Zwangskonto, keine Cloud für den Scan, keine Werbung, ehrliche „nicht geprüft"-Zustände und ein einsehbarer Prüfkatalog. Vertrauen entsteht hier nicht durch Versprechen, sondern durch Nachvollziehbarkeit.

Konsens des Panels: RoomGuard ist nützlich (löst ein echtes, verbreitetes Problem verständlich), funktional tragfähig (mit klar benannten Grenzen) und rechtlich sauber, solange es defensiv bleibt und Eigentum sowie Einwilligung strikt respektiert – was die Architektur konsequent erzwingt. Vor einer öffentlichen Veröffentlichung stehen die üblichen Schritte an: juristische Endabnahme der Texte, Backend-Härtung und Store-Konformität.